_Waiting for a lifetime.

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Gewicht und Aussehen spielen eine sehr große Rolle im Leben einer essgestörten Person. Magersüchtige, aber auch Bulemiker, leiden unter einer verzerrten Selbstwahrnehmung. Sie sehen sich als fett, auch wenn sie längst nur noch aus Haut und Knochen bestehen.

Folgende Tipps können helfen:

  • Schnapp dir eine Hose von dir. Am besten die Engste und Kleinste. Betrachte die Größe und schlüpf dann hinein, dann stellst du dich 5m vor den Spiegel und denk dir: Ich passe in diese Größe rein. So fett kann ich doch eigentlich rein theoretisch gar nicht sein?! Dann schnapp dir eine Hose, die du früher getragen hast und dir mittlerweile viel zu weit ist. Zieh sie an und stell dich wieder 5m vor den Spiegel.
  • Stell dich 2mal pro Tag vor den Spiegel. Morgens wenn du aufstehst und abends kurz bevor du zu Bett gehst. Sag laut (das ist ganz wichtig, bloß nicht nur Murmeln): "Ich bin schön und dünn. Ich brauche keine Essstörung, weil ich schön bin, wie ich bin." Mach es aber auch wirklich; das hat schon vielen Menschen geholfen!
  • Schnapp dir einen Zettel und schreib alles auf was du an dir magst. Nicht was du nicht magst! Nur deine Vorzüge. Auch charakterlich. Sei nicht streng zu dir; notier alles, was dir auch nur ein bisschen gefällt. Sei es auch dein Ohrläppchen. Wenn du wirklich fertig bist - lass dir viel Zeit - reiß das Papier in Stücke und wirf es weg. Wiederhol das Ganze etwa einen Monat später. Und denk während dieses Monats nicht allzuhäufig an das Papier. Du wirst sehen, du schreibst mehr auf als vor einem Monat.
  • Frag eine gute Freundin, bzw. einen guten Freund, was diese/r alles an dir mag. Äußerlich und innerlich. Notier dir das alles und häng das Ganze an einen Ort, wo du es häufig siehst, zum Beispiel neben deinen Computer oder - wenn du alleine wohnst - an den Kühlschrank. Frag noch mehr Personen, du wirst sehen, es gibt mehr Übereinstimmungen als du denkst; also sind diese Sachen alle wahr!
  • Probier dich weniger zu wiegen. Wenn du zweimal täglich auf die Waage steigst, probier, nur alle zwei Tage einmal. Wenn du dich dreimal pro Woche wiegst, probier einmal die Woche. Wieg dich nicht nackt, sondern in deinem Pyjama. Atme gut durch bevor du auf die Waage steigst. Am besten wäre es, wenn du danach gleich weg müsstest und du abgelenkt wirst. Dann hast du weniger Zeit über die Zahl nachzudenken. Also immer knapp vor der Schule usw!
  • Wenn du es vorerst nicht schaffst, mehr zu essen, hol dir günstige Multivitamintabletten. Die gibt es praktisch in jedem Supermarkt. Allerdings ist es wichtig, dass du nicht mehr als die empfohlene Dosis auf der Packung nimmst! Ein Überschuss an Vitaminen ist gefährlicher als ein Mangel!!! Dann probierst du, statt immer nur Wasser und ungesüßten Tee mal zwei Gläser Sirup oder Eistee (auch selbergemachten) zu trinken. So hast du dieses Völlegefühl nicht und du wirst dich besser fühlen, auch, weil der Bauch dann nicht so aufgebläht ist.
  • Stell dich nicht nackt vor den Spiegel!!! Zieh dir mal etwas engere Sachen an. Erst dann stellst du dich vor den Spiegel. Du wirst sehen, da sind nicht so viele Speckröllchen, wie du immer meinst. Nackt sehen die wenigsten Menschen wirklich gut aus! (Und die im Playboy auch erst nach einer gehörigen Ladung Photoshop!)
  • Verändere dich etwas. Probiere neue Haarfarben aus. Schmink dich etwas anders. Kauf mal ein Top, das dir gefällt, aber du vorher nie angezogen hättest (nicht, weil du dich zu dick fandest, sondern weil es nicht dein Stil war). Stell dein Zimmer um, räum auf. Du wirst sehen, vielleicht gefällt dir ein neuer Stil plötzlich viel mehr als dein alter und du findest dich z.B. mit der neuen Haarfarbe viel schöner. (Ich beispielsweise hatte meine Haare immer mittelbraun, ich habe von Natur aus ja braun mit Kupfer, aber ich tönte immer das Kupfer weg. Dann habe ich ein Dunkelbraun mit einem intensiven Rotton genommen und gefiel mit prompt viel besser, das hätte ich nie erwartet. Seitdem laufe ich nur noch so rum).